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Fotoshooting für Feuerwehrfahrzeuge

„Bitte lächeln!“

10. April 2016: Sonntag ist Ruhetag, das gilt normalerweise auch für die Freiwilligen Feuerwehrleute in Weinstadt, wenn sie nicht gerade zu einem Einsatz gerufen werden. Am vergangenen Sonntag war das aber anders, denn rund 50 Einsatzkräfte hatten sich Zeit für ein gemeinsames Gruppenbild mit allen Weinstädter Feuerwehrfahrzeugen genommen.

Vorbereitung

Los ging es für das Organisationsteam schon einige Wochen vor dem eigentlichen Termin. Zunächst musste ein passender Platz gefunden werden, schließlich passen 18 hauptsächlich Lkw-große Feuerwehrfahrzeuge nicht auf jede Fläche in Weinstadt. Schnell war der Festplatz am Bildungszentrum auserkoren und vermessen, der Sonnenstand gecheckt und der Termin festgelegt. „Da alle Feuerwehrfahrzeuge aus Weinstadt gleichzeitig an einem Ort waren, mussten neben den Fahrern der Einsatzfahrzeugen zusätzlich zwei Staffeln (sechs Feuerwehrleute) bereitgehalten werden, damit diese im Einsatzfall sofort hätten abrücken können“, erklärt Gerätewart und Organisator Michael Ellwanger die Personalplanung. Fotografiert wurde zur Mittagszeit, daher musste auch gleich Verpflegung her, die am Freitag eingekauft wurde. Auch die Abteilungen waren nicht untätig und reinigten alle Fahrzeuge in der Woche vor dem Fototermin von Grund auf.

Gruppenbild

Für das Gruppenbild waren alle Fahrzeugpositionen vorab geplant worden. Vor Ort wurden die tonnenschweren Löschfahrzeuge dann genau eingewiesen.

Gruppenbild

Von der Waiblinger Drehleiter aus schossen zwei Fotografen die Bilder der Fahrzeuge.

Gruppenbild

Pkw, Tragkraftspitzenfahrzeug und Kommandowagen (rechts) beim Fotoshooting.

Gruppenbild

Alle 18 Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Weinstadt.

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Die Fahrzeuge sind für das Bild nach Größe sortiert. In der letzten Reihe waren alle großen Einsatzfahrzeuge, in der ersten die Kleinsten aufgestellt.

Gruppenbild

Während aus der Waiblinger Drehleiter Bilder gemacht wurden, stand die Mannschaft bei einer Wurst vom Grill gemütlich beisammen.

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Aus bis zu 20 Metern Höhe legten sich die Fotografen voll ins Zeug.

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Auch mit einer Drohne wurden Bilder gemacht.

Gruppenbild

Fotografiert wurden verschiedene Motive mit und ohne Mannschaft.

Gruppenbild

Die größten Feuerwehrfahrzeuge in Weinstadt - im Vordergrund der Gerätewagen Transport aus Endersbach.

Gruppenbild

Vor der Heimfahrt wurden die Reifen von Dreck befreit, damit die frischgeputzten Fahrzeuge wieder sauber in den Feuerwehrhäusern abgestellt werden.

Rote Würste und 19 Feuerwehrfahrzeuge

Nachdem die frisch gebackenen Brötchen für die Roten Würste am Sonntagmorgen bei der Bäckerei abgeholt waren ging es für Heiko Böhringer und Michael Ellwanger zum Festplatz zur Vorbereitung. Ausgerüstet um einem Rollwagen voller Verkehrssicherungshütchen wurde schon vor dem Ankommen der Einsatzfahrzeuge genau festgelegt, wer wo zu stehen hat. Gleichzeitig bereiteten sich Drohnenpilot Thomas Schiller und der Beutelsbacher Feuerwehrmann Sebastian Huber auf ihren Einsatz vor. Das ganze sollte nämlich auch von oben gefilmt werden, was bei bestem Sonnenschein und windstillen Verhältnissen keine größere Herausforderung für den Quadrocopter darstellte.

Kurz vor zwölf trafen die ersten Feuerwehrfahrzeuge in den vorab festgelegten Bereitstellungsräumen ein und meldeten sich per Funk an. „Wären alle 18 Fahrzeuge direkt über den schmalen Feldweg zum Platz gefahren, hätte das im absoluten Chaos geendet. Aber wie im Einsatz lief alles sehr diszipliniert“, so Ellwanger. Auch ein neunzehntes Feuerwehrfahrzeug gesellte sich dazu. Zwei Kameraden der Feuerwehr Waiblingen hatten sich bereit erklärt mit der Drehleiter die beiden Fotografen in luftige Höhen zu befördern, um alle Feuerwehrfahrzeuge aufs Bild zu bekommen.

Und alle mal lächeln!

Während die Fahrzeuge zu den zuvor festgelegten Plätzen auf dem Rasen dirigiert wurden rief Michael Ellwanger per Funk jedes einzelne Fahrzeug aus dem Bereitstellungsplatz ab. Und um 12:15 Uhr konnte es losgehen. Die Mannschaft machte es sich bei einer frisch gegrillten Roten Wurst und einer Limonade bequem auf den bereitgestellten Bierbänken, während sich die passionierten Fotografen ans Werk machten. Unter den surrenden Rotorblättern der fliegenden Drohne machten der Endersbacher Feuerwehrmann Ronny Ulber, der Großheppacher Abteilungskommandant Udo Kassnel und einige weitere Feuerwehrleute die ihre Kamera mitgebracht hatten ans Werk. Aus dem Korb der Drehleiter in bis zu 20 Metern Höhe und vom Boden aus kamen so mehr als 60 Gigabyte Bilder und Film zustande.

Nach rund 45 Minuten waren alle Gruppenbilder im Kasten – aber damit nicht genug. „Wenn man schon einmal alle Fahrzeuge auf einem Fleck hat, dann haben wir uns überlegt jedes einzelne auch gleich zu fotografieren“ – gesagt getan und so ging um halb drei das Fotoshooting und ein gleichzeitiger gemütlicher Nachmittag zu Ende. „Es war wirklich eine tolle Aktion, die ohne die zahlreichen Beteiligten und Helfer nie geklappt hätte!“, meint Ellwanger abschließend als er noch mit einem Schlauch die festgefahrene Erde aus dem Reifen des letzten Einsatzfahrzeugs entfernt – schließlich sollen die Autos nicht alle schonwieder geputzt werden müssen.