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Frontalaufprall mit Tanklastzug

Übung der Abteilungen Beutelsbach und Großheppach unter dem Stichwort

Gefahrguteinsatz

Im Jahr 2007 sind insgesamt 352 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland befördert worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war damit rund jede 12. Tonne (8,5%) der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Gefahrgut (Quelle: destatis.de). Diese Zahlen verdeutlichen das Risiko für die freiwilligen Feuerwehren, zu einem Einsatz mit gefährlichen Gütern gerufen zu werden.

 

Um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein, stellten zwei Zugführer aus der Abteilung Großheppach einen simulierten Unfall zwischen einem Heizöllastwagen und einem Kleintransporter in der Nähe der beutelsbacher Halle zusammen. Das Szenario enthielt ferner ein Leck im Tankwagen, aus dem Kraftstoff austritt, zwei eingeklemmte und bewusstlose Personen sowie einen Brand im Motorraum des verunfallten Transporters.

Die einzelnen Fahrzeuge wurden per Funk alarmiert und rückten in der gewohnten Reihenfolge zur Einsatzstelle ab. Als erstes Fahrzeug traf der Einsatzleitwagen ein, welcher sofort mit der Erkundung der Einsatzstelle begann. Anschließend trafen das Löschgruppenfahrzeug 10/6 aus Beutelsbach und das Tanklöschfahrzeug 16/24 aus Großheppach ein, um nach der Einweisung durch den Einsatzleiter mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung zu beginnen. Mit kurzer Verzögerung trafen das Löschgruppenfahrzeug 16/12 und der Gerätewagen Transport als unterstützende Fahrzeuge am Einsatzort ein.

Durch die Vielzahl an Einsatzkräften, verteilt auf fünf voll ausgerüstete Fahrzeuge, konnten die unterschiedlichen Aufgaben zügig und parallel abgearbeitet werden. Die Übung verlief zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten und verdeutlichte einmal mehr den hohen Stellenwert einer reibungslosen Zusammenarbeit bei größeren und komplexeren Schadenslagen.

Die Feuerwehr Weinstadt bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlich bei der Firma Heizöl Mangold für die Bereitstellung des Tankwagens.