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Üben, üben, üben aber wieso?

Fast alle Feuerwehrleute aus Weinstadt waren am Wochenende mit Übungen beschäftigt. Am Freitag trainierten die Abteilungen Endersbach und Großheppach gemeinsam in einem Industriebetrieb und gleichzeitig die Abteilungen Strümpfelbach und Beutelsbach in einem ehemaligen Gewerbebetrieb. Und auch in Schnait wurde sich gleichzeitig den Einsatzfall vorbereitet. Aber wieso üben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte überhaupt so intensiv – sind mehr als 100 Einsätze im Jahr nicht genug?

Üben, üben, üben aber wieso?

„Durch Fehler lernt man. Aber diese Fehler müssen wir bei Übungen machen.“

Gunther Mack
Gruppenführer in der Abteilung Strümpfelbach

Abläufe und Zusammenarbeit trainieren

„Durch Fehler lernt man. Aber diese Fehler müssen wir bei Übungen machen“, erklärt Gunther Mack, Gruppenführer in der Abteilung Strümpfelbach und Organisator der gemeinsamen Einsatzübung mit der Abteilung Beutelsbach und dem Ortsverein des Roten Kreuzes. „Deshalb versuchen wir immer möglichst realitätsnah zu üben, wie in diesem Fall mit mehreren Abteilungen und beteiligten Organisationen. Das ist zwar bei der Vorbereitung ein enormer Aufwand – zahlt sich aber beim Lernerfolg aus.“

Dem pflichtet auch Udo Kassnel, Abteilungskommandant in Großheppach, bei. Er war für die gemeinsame Übung der Abteilungen Endersbach und Großheppach zuständig.  Das Szenario: ein Brand in einem Industriebetrieb. „Neben der Zusammenarbeit auf der Führungsebene, war es uns wichtig Standardabläufe zu trainieren. Beispielsweise das Absuchen von verrauchten Räumen oder das Aufstellen einer Leiter“, erklärt er. „So kann jeder Feuerwehrmann etwas für sich mitnehmen egal ob Mannschaft oder Führungskraft.“

  • Mit dem Drehleiterkorb wird am Gebäude angeleitert, um eine Person zu retten.

  • Der Angriffstrupp rüstet sich aus.

  • Der Gruppenführer (blaue Weste) weißt die Trupps in die Lage ein.

  • Der weinstädter Oberbürgermeister informiert sich am Einsatzleitwagen über die Lage.

  • Der Übungsdummy wird vom Roten Kreuz versorgt.

  • Der Blick auf die Übung von Oben.

Stadtübergreifender Austausch

Während am Freitag noch die Einsatzpraxis auf dem Ausbildungsplan in Weinstadt stand, gab es am Samstag eine Fortbildung für die Führungskräfte der Wehr. Im Mittelpunkt stand dort ein Vortrag des Kommandanten der Feuerwehr Waiblingen Jochen Wolf und dessen Stellvertreter Jürgen Aldinger.

Die beiden berichteten über ihre Erfahrungen bei mehreren großen Einsätzen, die in den letzten Jahren teilweise auch mit Unterstützung aus Weinstadt abgearbeitet wurden. Beispielsweise wurden die Herausforderungen beim Brand eines Müllentsorgers oder eines Gebäudes mit Klinik in der Waiblinger Innenstadt genauer beleuchtet. Die Erkenntnisse der Nachbarfeuerwehr können so nun auch in die Einsatztaktik in Weinstadt einfließen.

Der Waiblinger Kommandant berichtet von Erfahrungen vergangener Einsätze.
Der Waiblinger Kommandant berichtet von Erfahrungen vergangener Einsätze.

Teambuilding auch nach der Übung

Aber nicht nur die gemeinsamen Übungen und Fachvorträge sind für den späteren Einsatzerfolg wichtig. Auch der kameradschaftliche Austausch der Feuerwehrleute untereinander wurde gefördert. Ganz selbstverständlich wird nämlich nach der Übung gemeinsam gevespert. Diese Tradition wird auch nach der aktiven Dienstzeit beibehalten. So trafen sich nämlich ebenfalls am Freitag die Kameraden der Weinstädter Altersabteilungen um sich auszutauschen und gemütlich zusammen zu sitzen.

1 h
Übungsdienst im Jahr
1 h
Ausbildungen im Jahr
1
Einsätze in 2017

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