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Hauptversammlung der Feuerwehr Weinstadt

„Jahr der Arbeit“ für die Feuerwehr

13. April 2013: „Das Jahr 2012 kann man für die Feuerwehr Weinstadt als das Jahr der Arbeit ansehen.“ So fasste Stefan Schuh, Kommandant der Feuerwehr Weinstadt, das Jahr 2012 bei der Hauptversammlung in der Endersbacher Jahnhalle zusammen. 96 Einsätze, 250 Übungen, zahlreiche Ausbildungen und Lehrgänge sowie eine neue Alarm und Ausrückeordnung, Feuerwehrsatzung und Feuerwehrbedarfsplan bis 2020 standen im vergangenen Jahr auf dem Plan der 218 aktiven Weinstädter Feuerwehrleute.

Kommandant Stefan Schuh (links) bedankt sich beim Ordnungsamtsleite a.D. für dessen Unterstützung der Feuerwehr.Damit die Feuerwehrleute immer bestens auf Einsätze aller Art vorbereitet sind wurden im vergangenen Jahr neben regulären Übungen auch zahlreiche Lehrgänge von den Einsatzkräften besucht. Dazu gehörte beispielsweise eine mehrtägige Fortbildung zum Thema Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen aber auch Basislehrgänge wie die sogenannte Grundausbildung für Feuerwehrneulinge. „Wir müssen uns ständig fortbilden um an den neuesten Entwicklungen dran zu bleiben“, erklärt Schuh. „So müssen beispielsweise alternative und regenerative Antriebssysteme bei Fahrzeugen in der Ausbildung berücksichtigt werden, um die richtigen Einsatzmittel und die richtige Taktik anwenden zu können.“

2012 sind die Einsätze im Vergleich zum Vorjahr von 65 auf 96 angestiegen. Diese teilen sich in 40 Brände, 33 Technische Hilfeleistungen sowie 23 Fehlalarmierungen auf. Außerdem wurden 21 Feuerwehrsicherheitswachdienste, wie bei der Beutelsbacher Kirbe, durchgeführt.

Aber auch die Nachwuchsfeuerwehrleute der Jugendfeuerwehr können auf ein aktives Jahr zurückblicken. Die 27 Mitglieder haben sich zu 22 Übungen und zahlreichen Ausflügen und Aktionen getroffen. Dazu gehörte auch ein großer „Berufsfeuerwehrtag“, bei dem die Jugendfeuerwehrleute 24 Stunden im Großheppacher Feuerwehrhaus verbachten und zu Übungseinsätzen ausrücken mussten. Ebenso haben sich 62 Mitglieder der Altersabteilungen regelmäßig getroffen.

Für das laufende Jahr haben sich die Feuerwehrleute noch viel vorgenommen. So wird die Ausbildung wieder eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehört auch eine Grundausbildung an der die Feuerwehr Remshalden, Waiblingen, Korb, Schwaikheim und Lorch teilnehmen. Aber auch zahlreiche weitere Lehrgänge und Fortbildungen sind bereits fest eingeplant.

Der Endersbacher Abteilungskommandant Rolf Klöpfer (mitte) übergibt den Spendengutschein an den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Georg Spinner (links).„Ich danke den Feuerwehrleuten für Ihr fast tägliches Engagement, aber auch den Familien und Partnern, die unsere Feuerwehrleute dabei unterstützen und auch Verständnis zeigen wenn die oder der Liebste wieder einmal schnell weg muss weil der »Piepser« klingelt.“

Bei der Hauptversammlung am Wochenende wurde außerdem ein Scheck über 500 Euro an den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Georg Spinner für die Feuerwehrstiftung Gustav Binder übergeben. Die Abteilung Endersbach hatte bei Ihrer 125 Jahr Feier für die Stiftung, welche verletzte Feuerwehrleute oder Hinterbliebene unterstützt, gesammelt. Außerdem wurden Benno Graze, Florian Bauer, Laurenz Sigle, Dirk Metzger und Oliver Grund von Oberbürgermeister Jürgen Oswald als neue Feuerwehrleute zum Dienst verpflichtet. Zuletzt dankte Stefan Schuh auch dem langjährigen Ordnungsamtsleiter Günther Dietz. Dieser hatte sich immer für die Feuerwehr eingesetzt und „wir konnten uns auch in einer schwierigen Zeit jederzeit blind auf ihn verlassen“, so Schuh.

Kommandant Stefan Schuh und die neu verpflichteten Feuerwehrleute Benno Graze, Laurenz Sigle, Florian Bauer und Dirk Metzger.

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