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Ohne Teamwork geht nichts ...

Es ist ein kalter Novemberabend an dem Kevin Deiss, Feuerwehrmann aus Weinstadt, zum ersten Mal mit dem mehr als 20 Tonnen schweren und damit größten Feuerwehrfahrzeug in Weinstadt zu tun hat. An diesem Abend werden all diejenigen Feuerwehrleute, die für das Fahren und Bedienen der Einsatzfahrzeuge ausgebildet sind, zum ersten Mal in die neue Technik eingeführt.
Für Kevin ist das aber nur der erste Schritt in der Ausbildung auf dem neuen Einsatzfahrzeug. Vor ihm liegen noch mehrere Stunden Einweisung und Fahrpraxis. „Vor einigen Jahren habe ich den Lkw-Führerschein gemacht und die sogenannte Maschinistenausbildung absolviert“, erklärt der 31 Jährige. „Mit dieser Qualifikation durfte ich die beiden Löschgruppenfahrzeuge unserer Abteilung fahren und bedienen. Weiter ging es dann mit der Ausbildung zum Drehleitermaschinisten. Das war nochmal eine ganz eigene Herausforderung und nun kommt das Wechselladerfahrzeug, was besonders wegen seiner Größe, dem Gewicht und der Technik sehr spannend ist.“
Wie immer bei der Feuerwehr, ist Teamwork bei der Bedienung des Fahrzeugs unerlässlich. Zwei Feuerwehrleute haben in der roten Kabine Platz. Einer fährt und bedient mittels der Handfernbedienung die Hakeneinrichtung zum Auf- und Absatteln der sogenannten Abrollbehälter. Der Andere steht seitlich versetzt hinter dem Fahrzeug und weist mittels Handzeichen ein. Denn um einen Behälter aufnehmen zu können, muss der Haken des Fahrzeugs zentimetergenau auf der Öse platziert werden. „Das kann ich trotz diverser Rückfahrkameras aus der Kabine nie genau erkennen, daher ist der zweite Mann unterlässlich“, so Kevin. „Außerdem dient er natürlich der Sicherheit, damit niemand übersehen wird, wenn man die tonnenschweren Behälter bewegt.“

„Die Bedienung des Fahrzeugs ist Teamarbeit.“

Kevin
Maschinist
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Zusatzaufwand für Ausbilder und Teilnehmer

Seit dem 1. Januar 2019 ist das neue Fahrzeug im Einsatzdienst. Inzwischen haben Kevin und seine Kameraden zahllose Stunden ihrer Freizeit in die Fahr- und Bedienpraxis investiert, um pünktlich zum Jahreswechsel einsatzbereit zu sein. Denn das Fahrzeug kann wie die Drehleiter auch jederzeit auf Anforderung außerhalb Weinstadts zum Einsatz kommen. Die Feuerwehr Remshalden hat davon bereits Gebrauch gemacht und während der Trainingsphase das WLF zusammen mit dem Abrollbehälter Wasser für einen Einsatz in den Grunbacher Weinbergen angefordert. Damals wurde das Fahrzeug noch mit den Ausbildungsmultiplikatoren besetzt – von jetzt an müssen aber alle bereit sein. „Ich muss sagen die Ausbildung hat mir viel Freude bereitet und mich vor allem sicherer im Umgang mit der neuen Technik gemacht“, meint Kevin. „Die Ausbildungsmultiplikatoren haben sich für jeden einzelnen von uns viel Zeit genommen und uns individuell geschult. Hut ab für diesen Einsatz.“

„Natürlich bleiben wir jetzt nicht stehen. Für alle Maschinisten bedeutet der Zuwachs im Fuhrpark, weiterhin regelmäßig mit einem zusätzlichen Fahrzeug zu üben. Denn das Training auf den klassischen Löschgruppenfahrzeugen und der Drehleiter darf deshalb selbstverständlich nicht reduziert werden.“

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